IMAPS - Das Konzept - Hintergrund

Bei Entwicklung von Luftfahrzeugen, Luftfahrtgeräten, sowie deren Teilen werden seitens des Gesetzgebers – heute die EU, vertreten durch die EASA - hohe Anforderungen an das Zulassungsverfahren gestellt. Die Grundlage dieser Kontrolle begründet sich aus dem Ziel heraus im Bereich der Zivilluftfahrt jederzeit ein „einheitliches und hohes Schutzniveau ... zu gewährleisten, ... sowie die geltenden Umweltvorschriften einzuhalten.“ (EU-Verordnung Nr. 1592/2002 (1))

Begriffsbestimmungen/Definitions:

fit for flight - Zertifizierung/Certification ist der Prozeß, der sicherstellt, dass das Produkt mit den zu berücksichtigenden Auflagen zur Lufttüchtigkeit (Sicherheit) übereinstimmt.

fit for purpuse - Qualifikation/Qualification ist der Prozeß, der sicherstellt, dass die Konstruktion des Produktes die technischen Anforderungen (Spec.) erfüllt.

fit for flight - Certification is the process of demonstration that the design of the product complies with the applicable airworthiness (safety) requirements.

fit for purpuse - Qualification is the process of demonstration that the design of the product complies with the technical requirements (specification) of the project

Neben der Notwendigkeit für Unternehmen eine Zulassung als Entwicklungsbetrieb nach EC 1702/2003 Teil 21 zu erlangen, wird der klassische Entwicklungsprozess von Beginn an überlagert bzw. begleitet von dem Zertifizierungs- und Qualifizierungsprozess. Diese Prozesse haben unterschiedliche Ausprägungen und setzen Schwerpunkte in Abhängigkeit des Produkts und der Anwendung – Hardware, Software etc. Nur die fehlerfreie Einhaltung der dort gemachten formalen Vorgaben und die Kenntnis und Berücksichtigung aller und für dieses Produkt relevanten Vorschriften, gewährleisten, die fristgerecht Zulassung – und damit die störungsfreie Markteinführung.

Für die Zeit nach der Zulassung, bzw. Inbetriebnahme werden in den Bereichen der Instandhaltung/Maintenance durch EC 2042/2003 klare Vorgaben gemacht. Sowohl was die Qualifikation des Personals, als auch was die ausführenden Organisationen betrifft. Wir konzentrieren unseren Wissenstransfer auf die Zeitspanne vor dem Zulassungszeitpunkt und gestalten unsere Ausbildungen in Anlehnung an die Vorschriften der EASA, ergänzt durch moderne Methoden des Projektmanagements und den wichtigen Teilen aus dem Bereich „human factors“, wie Kommunikation und Konfliktlösungstechniken.

Basisvorschriften

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